group of people in a concert

Festival Self-Care

Wenn ich an Festivals denke, denke ich an leckeres Essen, Gemeinschaftsküchen, sharing, an kleine Zelt-Marktplätze mit handgemachten kleinen und großen Besonderheiten. Ich denke an Nächte des Tanzens, barfuß unter Lichterketten.
Und ich persönlich denke an: ich nehme mir ein AirBnb in der Nähe, schlafe entspannt und in völliger Ruhe. Und damit wäre ich auch schon direkt im Thema: Festival Self-Care – wie kannst du dich um dich in der Festival-Saison kümmern?

Eines vorneweg – meine Version von einem Festival sah dieses Jahr so aus: ein kleines Festival war in unserem Nachbar-Dorf. Wir fuhren abends hin, tanzten 2-4 Stunden, fuhren nach Hause, sorgten für uns und schliefen gesellig im eigenen Bett. Am nächsten Tag fuhren wir wieder hin, besuchten ein Konzert, hatten Obst und Wasser dabei und fuhren dann wieder nach Hause.
Ich liebe Festivals und ich liebe mein Wohlgefühl. Früher fand ich das ganz schön spießig. „Du musst danach richtig verballert sein!“, hat mir mal jemand gesagt, als ich fragte, was für ihn ein perfektes Festival-Erlebnis sei.

Diese kategorische Selbstzerstörung auch auf Parties oder Festivals kann ich einerseits verstehen. Der Wunsch, mal so richtig frei zu sein. So gänzlich loszulassen. Andererseits verstehe ich es auch nicht.
Warum muss einen das, was einem Spaß macht, zerstören?

Ich möchte mich dafür stark machen, dass Freude, Spaß, Überschwänglichkeit nicht destruktiv sein müssen. Ich trinke keinen Alkohol, nehme keine Drogen und LIEBE es einfach, zu tanzen. Wenn du Scham hast, frei zu tanzen und Alkohol deine Hemmschwelle senkt, kann ich das nachvollziehen, möchte dich aber lieber zum body temple dance einladen, um sober zu tanzen und dich auch am nächsten Tag noch wohlig, frei und mit dir verbunden zu fühlen.

Mein wichtigster Self-Care Tipp für Parties und Festivals: kenne deine Grenzen und Bedürfnisse. Du brauchst zwischendurch Ruhe? Dann zieh dich kurz zurück. Du möchtest keinen Alkohol trinken? Dann reich die Flasche weiter.

Aber ich habe auch noch weitere, die ich gerne mit dir teilen möchte, damit du dich auf einem Festival fürsorglich um dich kümmern kannst.

  1. Gehe vor dem Schlafengehen etwas spazieren. Klingt spießig, ist aber wohltuend für dein Nervensystem, deine Sinne (sie haben viel gesehen und gehört) und deinen Körper, um sich zu entspannen.
  2. Eine Nasendusche hilft, den Staub aus deiner Nase zu waschen.
  3. Frisches Obst tut eben dies: es erfrischt dich 🙂
  4. Cremes und sanftes Waschmittel unterstützen deine Haut, zu regenerieren. Dazu gehört zum Beispiel eine Feuchtigkeitscreme und tagsüber eine Sonnencreme (zugegeben: meine Liebste muss mich immer erinnern, welche aufzutragen)
  5. Ein sanftes Aufwachen gibt mir Kaowach-Cacao. Er ist weniger invasiv als Kaffee und gleichzeitig erdend.
  6. Als reinen Cakao trinke ich gerne Cacao von Kakaomischa. Die wärmende, herzöffnende Wirkung passt für mich in die Stimmung eines Festivals. Lies HIER mehr über Cacao von Kakaomischa und bestelle mit 10% Rabatt <3
  7. Schicke Typen, die dich blöd anquatschen, direkt weiter. Meine liebste Antwort auf „Naaa, halloooo“ ist „Nee.“. Du musst mit niemanden reden, tanzen, Zeit verbringen, der dir ein ungutes Gefühl gibt oder auf den du keine Lust hast. Mittlerweile gibt es auf vielen Festivals awareness-Teams, um dich darin zu unterstützen, deine Grenzen zu wahren.

Das sind ein paar meiner Tipps. Ich habe auf Instagram dieCommunity gefragt, was ihre liebsten Tipps sind und die sind wirklich Gold wert. So schaffst du es, dich auf Festivals gut um dich zu kümmern!

  1. Eine Wärmflasche & warme Socken.
  2. Minzöl und andere ätherische Öle wie Lavendel und Zitrone.
  3. Das Festival mit etwas Abstand genießen, anstatt immer mittendrin zu sein. Ruhe, Ruhe, Ruhe. Auszeiten und sich in einer ruhigen Ecke in der Natur wieder erholen.
  4. Gemüse und genug Wasser.
  5. Heißer Chai Tee.
  6. Ins Bett gehen, wenn die Müdigkeit kommt.
  7. Weinen, wenn nötig.
  8. Mit einem Wohnwagen oder Camper anreisen, um mehr Ruhe zu haben.
  9. Nicht hingehen, wenn du nicht willst 😉

Danke für eure Einsendungen!

Hast du noch Tipps? Dann schreib sie mir in die Kommentare.
Hab eine tolle Festival-Saison!

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