Die Komfortzone: stressfreier Ort oder Einöde?

a woman flashing the middle finger

„Wachstum findet nur außerhalb der Komfortzone statt!“, „ Das Leben findest du außerhalb deiner Komfortzone!“ und „Raus aus der Komfortzone, rein ins wahre Leben!“ sind Sätze, die ich häufig höre und lese. Die Komfortzone ist zu einem Ort geworden, den wir schleunigst verlassen sollten, wenn wir glücklich werden wollen. Oft ist es die Angst vor den Herausforderungen, die außerhalb unserer Komfortzone auf uns warten, die uns daran hindert, sie zu verlassen. Was können wir also tun? Was ist die Komfortzone überhaupt und könnte es sein, dass sie uns sogar dienlich ist?

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Sorry, not sorry! Die direkte Art, Nein zu sagen für ein stressfreies Leben

thoughtful woman with stylus working with photos on laptop

„Entschuldigung, darf ich mal…“, „Entschuldigung, könnten Sie…“, „Entschuldigung, dass ich…“ und „Entschuldigung, dass ich nicht…“.
Sag, wie oft am Tag entschuldigst du dich? Besonders Frauen* und weiblich sozialisierte Menschen entschuldigen sich mehrfach am Tag – selbst dann, wenn es wirklich keinen Grund dafür gibt. Warum ist das so? Und was ist die Alternative?

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Die sanfte Art, Nein zu sagen für ein stressfreies Leben

person standing on grass field while opening hands

Kennst du das Gefühl, „zerfleddert“ zu sein? Anfang letzten Jahres fühlte ich mich genau so. Pandemie, die Selbstständigkeit als Coachin zugleich als freie Lektorin, die Leitung eines Theaters, das Schreiben von Musicals für Kinder, Tanz-Performances… Holy s*it. Ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht! Denn das war ja nur beruflich!

Es musste sich etwas ändern. Und zwar tiefgreifend. Um Stress zu verringern, meine Lebensqualität zu erhöhen und vor allem um mehr Klarheit zu haben.

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„Den Kampf ansagen“ oder: wie ich mich effizient stressen kann

pair of boxing gloves on gray surface

Vor einigen Tagen machte ich einen Termin bei meiner Gynäkologin; nachdem ich meinen letzten Zyklus mit starken Endometrioseschmerzen verbracht hatte, wollte ich etwas ändern. 

„Mir reicht’s!“, dachte ich in mir und tippte energisch die Telefonnummer in mein Handy. Zack, Termin gemacht. „Okay, was kann ich noch tun, um der Endometriose den Kampf anzusagen?!“, brüllte es in mir, so dass ich davon erschrak.

„Den Kampf ansagen“? Ich sackte in mir zusammen. Ich war in eine Falle getappt, die ich nur zu gut kenne und die genau das Gegenteil von dem ist, was wir wirklich brauchen.

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Grenzen setzen ohne schlechtes Gewissen

woman in white shirt covering her face with her hands

Sagst du eigentlich JA, wenn du JA meinst und NEIN, wenn du NEIN meinst? Oder kullert dir ein Ja über die Lippen, wenn du eine Kund:innen-Anfrage erhältst, die dir eigentlich gar nicht zusagt, obwohl alles in dir NEIN schreit?

Wartest du ab, ob deine Yogaschülerin ihre 10er Karte bei dir von allein wieder auffrischt oder kannst du ihr selbstbewusst eine Email schreiben und sie daran erinnern?
Kannst du deiner Tante sagen, dass du nicht zum Weihnachtsessen kommst oder sitzt du dann mit am Tisch, mit Magenschmerzen, weil du nicht nein sagen konntest?

Wenn du gerne deine Grenzen setzen möchtest, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dann ist dieser Artikel für dich.

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6 Ideen für deine Selbstfürsorge in Krisenzeiten

Kennst du das Gefühl der Ungewissheit? Das Gefühl, nicht mehr mit dir verbunden zu sein und dass dir der Boden unter den Füßen wegzudrehen droht?

Wir leben in herausfordernden Zeiten und es ist okay, wenn du dich auch einfach mal nicht gut fühlst. Die Welt scheint sich in Lichtgeschwindigkeit zu verändern und wenn mir mal ganz ehrlich sind: unsere Kontrolle, die wir so gerne haben, ist dann doch recht begrenzt. Wir müssen uns anpassen, mit all unseren Wünschen, Gefühlen, Ängsten und Träumen, denn wir sind keine Computer, denen man einfach ein neues Programm draufspielen kann.

In herausfordernden Zeiten ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir durchaus in der Lage sind, Krisen meistern zu können. Um das zu tun, ist es wichtig, dass du deine Grenzen und deine Bedürfnisse kennst und dich um sie kümmerst.

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Deine Bedürfnisse unterscheiden: Fragen, die dir sofort einen Einblick geben

silhouette of tree near body of water during golden hour

Manchmal sitze ich am PC, stehe auf und hole mir ein paar Nüsse aus der Küche – der Weg ist kurz und ich liebe Snacks. Wenn ich dann aber einhalte und kurz in mich hineinspüre merke ich: Moment mal! Es ging mir mehr um die Bewegung, als um den Snack!
Im Laufe des Tages hat unser Körper viele Bedürfnisse; haben unsere verschiedenen Ebenen viele Bedürfnisse. Wie du deine Bedürfnisse erkennen kannst und wie du deine Bedürfnisse unterscheidest, erfährst du in diesem Artikel.

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Deine Trauer verkörpern: die 4 wichtigen Ebenen

cw: Verlust, Tod, Krebs

Wenn ein geliebtes Wesen stirbt, fühlt es sich für mich verwirrend an: die Welt dreht sich weiter und doch hat sich etwas maßgeblich verändert.
Vor 6 Wochen musste ich meine Hündin verabschieden. Ich hatte mich lange auf den Moment vorbereiten können und dennoch spüre ich, wie sich die Energie um mich herum verändert hat.
Vor einer Woche dann verstarb mein Papa an Krebs. Der Tod tanzt nah und sie tanzt wild und zart zugleich. Denn nur wenige Tage nach dem Tod meines Papas verabschiedeten wir ein weiteres geliebtes Wesen. Viel Zeit zum Luft holen bliebt in diesem Tanz nicht.

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