Periode und wandern

closeup photo of red petaled flowers

Jede menstruierende Person kennt es: man möchte rausgehen, wandern, spazieren, einfach Rauszeit genießen; das Wetter ist perfekt und nur eines lässt einen zögern. Die Periode.
Denn wie kann man Outdoor die Periode managen? Es gibt vielleicht kein Klo, keinen Mülleimer.
Als ich anfing, intensiv Zeit in der Natur zu verbringen, machte ich mir viele Gedanken darüber. Besonders mit Endometriose und damit verbundenen Schmerzen und starker Blutung war die Natur ein Thema für mich. Sie war Herausforderung und Heilung zugleich. Hinzu kommen die Stimmungsschwankungen. Die Lust, nichts zu machen. Zu ruhen. Und zugleich verbunden mit der Natur zu sein. Wie soll das gehen?!

Warum dir die Natur während der Periode helfen, wie sie bei Schmerzen unterstützend wirken und bei mentalem Brain Fog Erleichterung bringen kann und welche Methoden ich für mich herausgefunden habe, die für mich am besten Funktionieren, verrate ich dir in diesem Artikel!

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Ein Rückblick aus neuer Perspektive

bald eagle flying across green trees

We spend January 1st walking through our lives, room by room, drawing up a list of work to be done, cracks to be patched. Maybe this year, to balance the list, we ought to walk through the rooms of our lives…not looking for flaws, but for potential.

Ellen Goodman

Dieses Jahr hat noch 3 Tage.

Und mich hat das Zitat von Ellen Goodman sehr berührt.

Wir tendieren dazu, am Ende eines Jahres, durch unsere inneren Räume zu gehen und alle Risse und abfallende Tapete mit Pflastern zu bearbeiten. Wir sehen, was wir vielleicht nicht geschafft haben oder welche Aspekte von uns nicht “geheilt sind”. Vielleicht wollen wir dieses Jahr, anstatt nach Rissen, nach Potenzial schauen. Danach, was uns wirklich nährt. Danach, was sich für uns artgerecht anfühlt.

Und anstatt darauf zu schauen, wie sich mein Leben verändert hat, habe ich mir einen Moment Zeit genommen, um zu schauen, wie sich das Leben derer verändert hat, die ich begleitet habe. Ich habe rausgezoomt, blicke aus der Adlerperspektive auf das letzte Jahr.

Ich spüre, wie mein Herz warm wird und ich schmunzle. Dankbarkeit erfüllt mich.

Ich möchte dir ein paar Menschen vorstellen, dich aus meiner Perspektive draufschauen lassen.

Da ist die Künstlerin, Mutter und Designerin, die sich traut, ihren Traum zu leben und ab Januar Keramikerin ist! Die die Chance der Kündigung nutzt, um zu spüren: was will ICH?

Die Pflegeschul-Lehrerin, die in diesem Chaos aus Viren und Verordnungen wieder aufatmet, ihren Kaffee in ihrem Garten genießt und neue Seiten entdeckt: Ballet-Vorführungen und Stand-Up-Paddel! Kochkurse und ehrenamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Die Unternehmerin, die Zusammenarbeiten beendet, die sich nicht mehr stimmig anfühlen und endlich Raum hat für die Projekte, die schon ewig in der Schublade liegen.

Die Sozialhelferin, die sich endlich die Zeit nimmt und eine Kur in Anspruch nimmt. Mal alle Verantwortung abgibt und sich um sich kümmert.

Die Physiotherapeutin, die sich abgrenzt und lernt, ihren eigenen Körper wieder zu spüren. Kontakt mit sich aufnimmt. Pausen macht.

Das sind die Veränderungen, die die Rastlosigkeit und gleichzeitige Erschöpfung in etwas verwandeln, das sich süß und sanft anfühlt, aufregend und belebend.

Und da bin ich, berührt und voller Vorfreude auf dich! Auf deinen Rückblick und vor allem deinen Vorausblick: durch welche Zimmer möchtest du mit mir gehen? 

Wobei darf ich dich unterstützen?

In wenigen Tagen öffnet sich Mutsgeschwister erneut und du bist so sehr willkommen.

Find your groove – wie du mit kleinen Schritten zurück in die Selfcare kommst

a person sitting on wooden planks across the lake scenery
“So the earth is shakingHere the word's fakingAs there's no time for lies.Kiss and dance all nights!In no need of balanceNothing makes senseGet it loose with no excuse.Shake and dance!”-Ana Claudia Antunes

Wie sehr hast du in den letzten Tagen auf dich geachtet? Fiel es dir leicht oder hast du dich in einem Funk wiedergefunden, dem du nur schwer entrinnen kannst?

Es gibt Zeiten, in denen ich unbedingt etwas für mich tun will – aber solche Wünsche sind dann echt hart umzusetzen (gib mir ein “hell yes”, wenn du weißt, was ich meine). Es beginnt langsam und eines Tages stelle ich fest, dass ich mehr veganes Junk Food esse, als ich gern zugeben möchte, weniger Bewegungs-Routinen eingeplant habe und mich kaum erinnern kann, wann ich einfach ganz entspannt geschmust hätte.

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Wie du zum Kern deiner Probleme kommst

dawn dusk nature ripple

„It makes no difference how many peaks you reach if there was
no pleasure in the climb“

Oprah Winfrey

Stell dir vor, du würdest an einem See stehen; die Hand voller Steine und du wirfst sie nach und nach ins das Wasser.
Mit jedem Stein entstehen neue Wellen, Ripple, die, beginnend beim Platschen, perfekte Kreise ziehend, bis sie langsam verklingen.

Nun stell dir vor, dass jeder Stein eine Entscheidung ist, die du am Tag triffst.

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Fjord oder Mittelmeer? – Wie deine Bedürfnisse sich ändern dürfen

aerial photography of calm body of water

„Why would anyone write anything after Hemingway, or
compose a symphony after Beethoven, or paint a
landscape after Turner? It isn’t necessarily about doing it
better. It’s about doing it your own way.“

Meredith Mileti

Ich sitze an einem Fjord und Schweden, schaue in die Weite und möchte gerne eine Erkenntnis mit dir teilen, die hier Zeit hatte, sich zu zeigen.

Als ich jugendlich war, nannte mich meine Mutter eine Rebellin. Die gegen alles war. Ich trug zuerst zerrissene Klamotten und Nieten, dann komplett schwarz, einen Iro auf dem Kopf, dann 3 mm. 
Was für meine Mutter eine Rebellion gegen etwas war, war für mich ein natürliches Ausleben von “meins”. Es war für mich völlig natürlich, als ich mich mit 15 in ein anderes Mädchen verliebte – no need for a crisis. Als ich Punk hörte. Mal Gitarre, dann klassische Stücke auf dem Klavier spielte. 

Es ging mir darum, für mich mein Leben zu gestalten und nicht gegen andere

Rund 22 Jahre später sitze ich an diesem Fjord und denke über meine letzten Reisen nach.

Ab meinen 20er Jahren zog es mich in den Süden. Es musste heiß sein. Brutzeln. Mich durchbacken. Rom bei 44 Grad 😅, Barcelona bei 39 Grad ❤️‍🔥, Portugal bei ich weiß nicht wie viel Grad im Backofen und Judith war kross. 

Ich dachte, ich brauche das. Vielleicht auch ein bisschen, weil ich vor allem Menschen kannte, die zu sonnigem Wetter “gut” und zu nassem Wetter “schlecht” sagten, die der Kühle in ihrem Leben entfliehen wollten. Und weil ich als Kind niemals weit gereist war, wollte ich, sobald ich konnte, genau das tun.

Dieses Jahr in Schweden bemerke ich: das hier brauche ich. Keine Hitze, mit der mein Kreislauf nicht klarkommt. Sondern geschmeidige 23 Grad, Stille, viel Wasser und Wald. 🌳 Und ich frage mich meine liebste Frage: „Was brauche ich wirklich?“. Eine Frage, vor der ich früher Angst hatte und der ich heute mit Neugier begegne, denn jede Antwort führt mich zu mehr Wohlgefühl.

Das Abenteuer, unsere Bedürfnisse immer wieder zu entdecken

Was bedeutet das nun? Sinn-Krise? Umzug nach Schweden? Oder einfach die weitere Offenheit, mich immer wieder neu zu entdecken?

Im Alltag gibt es viele Momente, in denen wir lernen können, unsere Bedürfnisse zu spüren. “Muss ich auf’s Klo?”, “Mag ich überhaupt Tomaten?”, “Warum habe ich nach Brot Blähungen? Gluten? Zucker? Backtriebmittel? Möchte ich das ändern?”, “Stinkt meine Schminke?!”. 

Und bei jeder Entscheidung haben wir die Möglichkeit, uns unseren Bedürfnissen neu zu nähern.

Manche Entscheidungen fühlen sich klein an, andere wie große Abenteuer. Und zu beidem braucht es etwas Mut, denn es geht darum, es anders zu machen.

Anders, als wir es bisher gelernt und getan haben. Und Gewohnheit schafft Geborgenheit. Selbst dann, wenn wir intuitiv spüren, dass es für uns nicht mehr stimmig ist. Kennst du dieses Gefühl? 

Entweder sagt uns unser Körper ganz subtil (oder mittlerweile deutlich), dass wir etwas ändern müssen. Durch Magenschmerzen, Kopfschwirren, Rückenkrämpfe & -Stechen, Kieferspannungen, als hättest du Walnüsse geknackt.

Oder es ist dieses “ich weiß nicht, was es ist, aber etwas stimmt nicht mehr…”-Gefühl.

Das sind die Signale, Körperbotschaften, die uns sagen, dass es Zeit wird.

Dich hält aber etwas zurück. Entweder die Angst, dass es nach der Veränderung schlimmer wird. Die Angst, dass eine Büxe der Pandora geöffnet wird: “Dann weiß ich, was ich brauche, aber nicht, wie ich es kriegen soll – und dann?!”. Die Sorge, dass andere Menschen sich abwenden. Oder auch die Frage: wo soll ich anfangen? Womit soll ich anfangen?

Du möchtest lernen, dich authentisch und verletzlich zu zeigen und dabei in dir ruhend Kraft haben, dich immer wieder neu zu entdecken?
Du möchtest Grenzen setzen, für dich und andere Menschen, ohne Schuld, Scham oder Sorgen?
Du hast Neugier in dir – Neugier, was wirklich deins ist?

Dann bist du ein Mutsgeschwister 💛 

In Mutsgeschwister wirst du Schritt für Schritt lernen: deine bisherigen Gewohnheiten zu reflektieren, deine momentanen Bedürfnisse zu erkennen und sie nach und nach zu erfüllen & zu kommunizieren. Du lernst, was dir dein Körper mit seinen Botschaften sagen möchte und wie du herausfindest, wie du ihm besser folgen kannst.

Dabei hält dich nicht nur eine achtsame Community, deine Mutsgeschwister, sondern auch ich begleite dich persönlich. Beantworte deine Fragen, feiere deine Freude und halte deine Hand, wenn es rumpelig wird.

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