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4 Tipps deinen Körper zu spüren in Zeiten, in denen du ihn lieber nicht spüren möchtest

Meistens merke ich es, wenn sich die ersten Kopfschmerzen zeigen. Dann gesellen sich noch Rückenschmerzen dazu. Ein Stechen im unteren Bauch. Kurz vor und während meiner Periode möchte ich oft meinen Körper lieber nicht spüren. Endometriose. Dabei bin ich ein Mensch, der es liebt, den eigenen Körper wahrzunehmen. Denn mir ist es wichtig, zu spüren, was gerade los ist. Mein Körper ist mein Barometer, um Entscheidungen zu treffen, um meine Bedürfnisse wahrzunehmen. An solchen Tagen, die von starken Schmerzen, Verdauungschaos und Erschöpfung geprägt sind, würde ich mich am liebsten non-stop aus mich heraus beamen. Warum es aber so wichtig ist und wie ich meinen Körper spüre, auch wenn ich manchmal gerne stattdessen in Ablenkungshausen verweilen möchte, erzähle ich dir in diesem Artikel.

  1. Lower your standards.
    Das ist etwas, was ich nie sage. Stattdessen bin ich immer dafür, die eigenen Standards zu erhöhen!
    Was ich hier aber konkret meine: du kannst nur 5 Minuten im Spüren sein? Perfekt. Du hast gerade mal so viel Energie, einmal tief durchzuatmen und präsent zu sein? Das ist klasse!
  2. Suche sanfte, nicht schmerzende Orte in deinem Körper auf.
    Wenn wir Schmerzen haben, erschöpft as f*ck sind, völlig neben der Spur, dann haben wir das Gefühl, unser ganzer Körper ist ein Chaos. Es gibt aber immer Orte in deinem Körper, die frei von Schmerzen sind. Vielleicht sind es deine Augenlieder? Deine Fingerspitzen? Deine Pobacken? Welche Orte in deinem Körper fühlen sich jetzt gerade sanft, weich und entspannt an?
    Indem du dich auf sie konzentrierst, entspannst du dein gesamtes System, was sich positiv auf dein Schmerzempfinden auswirkt und dir hilft, zu regenerieren.
  3. Gönn dir Auszeiten von dir selbst.
    Es ist wichtig, immer wieder einzuchecken. Zu spüren: „Wie geht es mir jetzt gerade?“ und genauso wichtig sind die Pausen. Du darfst dich ablenken. Du darfst dich mit Serien und Brownies auf die Couch legen und dich so für kurze Zeiten aus dich herausbeamen.
  4. Take care!
    Wenn ich in Schmerz und Muff bin, habe ich ungefähr gar keine Lust, mich um mich zu kümmern. „Dann gibt’s halt Pasta mit Margarine! Fertig!“. Aber genau dann, wenn wir uns schwach fühlen, dürfen wir uns gut um uns sorgen. Mit Kräutertee, Supplementen, Suppen oder Salaten, die sich für unser Verdauungssystem easy anfühlen, mit Säften, Smoothies und allem, was uns nährt.

Dich selbst zu spüren bedeutet, die Verantwortung so gut es geht zu übernehmen und deinen Körper auch dann nicht abzulehnen, wenn er grad anstrengend ist. Denn diese Anstrengung, die er unternimmt, ist nicht gegen dich gerichtet. Stattdessen versucht unser System wieder in Balance zu kommen. 

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