3 Basics der Selbstfürsorge, die du gern vergisst

Woran denkst du, wenn du an Selbstfürsorge denkst? Vielleicht an eine Meditation? An einen Tee in einem reichhaltigen Schaumbad? Vielleicht hast du sogar eine Selbstfürsorge App, die dir unterschiedliche Vorschläge macht.

Heute möchte ich dich an 3 Selbstfürsorge Beispiele erinnern, die du vermutlich gerne mal vergisst.

1.Geh auf’s Klo, wenn du musst.

„What a bummer!“, denkst du jetzt vielleicht, aber mal Hand aufs Herz: wie oft hältst du ein, weil du noch diese eine eMail schreiben möchtest. Noch fix diese und jene Notizen machen. Noch mal eben diesen Call dazwischen schiebst. Weil du noch irgendwas wichtiges machen musst – etwas, was wichtiger ist als du?

Ganz ehrlich: mir war es lange Zeit furchtbar unangenehm, dass ich richtig häufig pinkeln muss. Ich ha versucht, es zu unterdrücken, bis ich Krämpfe im gesamten Bauchraum hatte. Als ich verstand, dass dieser häufige Drang unter anderem mit meiner Endometriose zu tun hat, schämte ich mich richtig, was ich meinem Körper antat! Warum brauchen wir erst eine Diagnose oder sonst einen Grund, um endlich auf unsere Körpersignale zu hören? Selbstfürsorge Beispiele gibt es viele, aber diese Idee wollte ich dringend ganz nach oben setzen.

2. Iss, wenn du hungrig bist.


Oft sind wir in unserem Alltag entweder von außen getaktet, weil wir beispielsweise auf Pausen warten müssen, bis wir essen können oder dürfen oder aber wir verschieben dieses Bedürfnis, diesen simplen Akt der Selbstfürsorge, nach hinten, weil wir anderes vorziehen. Wie oft schiebst du dir nur schnell was in die Backen, vergisst das Essen komplett und trinkst sogar nichts, weil du so im Stress bist?

Erlaub deinem Körper, dich zu unterstützen, indem du ihn unterstützt! Gute Selbstfürsorge beginnt damit, dass wir uns nähren, hydrieren und ausruhen lassen. Kombiniere also die Pause für das Essen mit einer Handy-Pause und trinke dabei mindestens ein Glas Wasser als kleine Selbstfürsorge im Alltag, die einen riesen Unterschied macht.

3. Frag nach einer Umarmung, wenn du eine brauchst.

Menschen sind soziale Wesen. Umarmungen und Nähe sind ein absolutes Grundbedürfnis und es mag fast schon skurril sein, es als Selbstfürsorge Idee aufzuführen. Aber sie bitte ganz ehrlich: wie oft fragst du nach einer Umarmung, wenn du sie brauchst? Eine freudige Umarmung, eine tröstende Umarmung, eine, die Liebe sendet. 

Während einer Umarmung schütten wir Oxytocin aus, das sogenannte „Kuschelhormon“. Dieses Hormon steigert direkt unser Wohlbefinden und wir fühlen uns glücklicher. Aber nicht nur das: Oxytocin ist zugleich auch ein Neurotransmitter und steuert so die Funktion verschiedener Nervenzellen im Gehirn.

Es ist quasi ein Selbstfürsorge Gesundheit Duo. 

Wie ergeht es dir mit diesen 3 Basics der Selbstfürsorge? Welche fallen dir schwer? Welche leicht? Schreib mir! Ich freue mich über deine Erfahrungen!

Du hast Lust, tiefer einzusteigen und mit mir zu arbeiten? Schau dir hier die Mutsgeschwister an!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.