Judith Binias

happy healthy habits

Ballaststoffe: die heimlichen Heldinnen des Darms!

Vielleicht hast du schonmal von ihnen gehört & dass die Ballaststoffe irgendwie wichtig sind. Doch weißt du auch warum?

Lass uns gemeinsam unter die Lupe nehmen, was Ballaststoffe sind, wie sie in deinem Körper wirken & wie du davon mehr in deine Ernährung integrieren kannst.

Was sind Ballaststoffe eigentlich?👇

Es gibt zwei Haupttypen:

  1. die löslichen. Sie binden Wasser & bilden eine gelartige Substanz. 
  2. die unlöslichen. Sie, wie der Name schon sagt, lösen sich nicht auf, aber quellen, je nach Art, in Wasser auf.

Ballaststoffe gehören zu den Kohlenhydraten, ganz gleich, ob sie löslich oder unlöslich sind.

🧠 Ganz schön abgefahren, oder? Ich dachte lange Zeit, Ballaststoffe seien eben Ballaststoffe & sorgen einfach für eine gute Rutschpartie 💩

Wie wirken Ballaststoffe denn nun?

Während die löslichen Ballaststoffe Wasser binden, sind sie auch eine hervorragende Nahrung für unsere „guten“ Darmbakterien & verdrängen gleichzeitig diejenigen, die für uns potenziell schädlich sind. Sie helfen außerdem, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten & können den Cholesterinspiegel senken.

Unlösliche Ballaststoffe sorgen zum einen dafür, dass wir die Nahrung intensiver kauen & zum anderen, dass das Volumen des Speisebreis erhöht wird (durch das Aufquellen). Das sorgt für eine gute Darmbewegung! (also doch die gute Rutschpartie 💩!)

Woher krieg ich diese Heldinnen?!

Quellen für lösliche Ballaststoffe:

Haferflocken, Obst wie Äpfel, Orangen, Hülsenfrüchte, Gerste.

Quellen für unlösliche Ballaststoffe:

Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Kartoffeln.

Das klingt jetzt alles prima, aber du weißt nicht so ganz, wie du das in deinem Alltag umsetzen sollst? I got you!

Starte deinen Tag mit Vollkornprodukten, wenn dein Magen-Darm das morgens fein findet. Entweder mit Müsli oder der sanften Variante als Porridge. Dazu kannst du Mandelmus & Beeren essen & schwupps, die erste große Portion Ballaststoffe ist sicher!

Als Snack eignen sich Linsen- oder Kichererbsenwaffeln, Äpfel und Samen.

Entscheide dich immer mal wieder für die Vollkornvariante von Nudeln & Reis. Sie sind super Ballaststoffe-Lieferanten & bringen noch einige Vitamine & Mineralstoffe mit. Es aber völlig fein, wenn du am liebsten Weizen-Pasta isst! 🍝 Pasta soll Spaß machen! Deswegen hilft es total, einen Wochenplan zu schreiben, so dass du siehst, wie viele ballaststoffreiche Mahlzeiten du eingeplant hast.

Wie das geht, bringe ich dir im 1:1 bei! Denn da können wir auf deine Vorlieben, Nachlieben, Alltagsbedürfnisse & Wünsche eingehen. Es ist so verdammt wichtig, dass du Freude & Genuss beim Essen verspürst. So baut man machbare & nachhaltige Routinen auf.

Integriere so häufig wie möglich Kichererbsen, Linsen & Bohnen in deine Mahlzeiten. Sie sind tatsächlich keine Proteine (auch wenn sie Proteine enthalten), sondern Ballaststoffe 🙂

& ganz wichtig: trinke ausreichend Wasser: Ballaststoffe brauchen Wasser, um zu quellen & ihre positive Wirkung im Darm entfalten zu können.

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