Oha, bald sind die Black Weeks und weißt du, was grad passiert? Mein Postfach wird überflutet von Nachrichten von Unternehmen, die gerne mit mir zusammenarbeiten möchten.
„Wir würden dir gerne unsere Produkte zuschicken!“
„Hättest du Interesse an einer Kooperation?“
„Wir glauben, unsere Marke würde perfekt zu deiner Community passen!“
Und ich fand, das ist der perfekte Moment, um mal den Vorhang ein wenig zu lüften und dir einen Blick in meinen Backstage-Bereich zu geben 😉
Denn was sind Kooperationen eigentlich? Bekomme ich Geld dafür?
Wie entscheide ich eigentlich, was ich auf Instagram empfehle?
Wie du vielleicht weißt, habe ich meine Selbstständigkeit sehr stark auf meinen Werten aufgebaut. Dazu gehören unter anderem der Antikapitalismus (und damit der Verzicht auf aggressive Werbung), Solidarität und Authentizität.
Deshalb möchte ich heute ein bisschen Transparenz schaffen und dir erzählen, was “Kooperationen” bei mir überhaupt bedeuten.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kooperationen, die du bei Creator:innen ziemlich häufig siehst:
1. Bezahlte Werbung 💸
Ein Unternehmen bezahlt jemanden dafür, dass die Person ein Produkt oder eine Marke in ihrem Content vorstellt.
Das kann durchaus eine legitime Form der Zusammenarbeit sein.
Aber: Ich habe bisher darauf verzichtet. Das hat mehrere Gründe.
Zum einen möchte ich Content produzieren, der das Internet ein bisschen schöner macht ☺️ Meine Kanäle auf Instagram, YouTube und beim Podcast sind eher eine Wohnzimmer- oder Küchenparty, bei der sich Menschen wohlfühlen sollen.
Zum anderen bekomme ich so viele Anfragen, bei denen ich beim ersten Blick auf das Produkt denke:
„Ähm … nein.“
Entweder ist das Produkt völlig überteuert (das ist meistens der Hauptgrund).
Oder ich sehe schlicht keinen sinnvollen Grund, warum du das jetzt unbedingt brauchst. Oder irgendwer. Es gibt mittlerweile so unfassbar viele Produkte, die angeblich der “Gamechanger” sind, aber tatsächlich einfach nur den Leidensdruck von Menschen ausnutzen.
Und dann möchte ich nicht dafür bezahlt werden, dir zu erzählen, dass du es brauchst. 😉 Im Gegenteil. Ich erzähle dir gern, was du NICHT brauchst, auch bei meinen Kooperations-Partnern. So sparst du Geld und Energie, für das, was wirklich sinnig, freudig oder spannend ist.
2. Affiliate-Kooperationen 🤝
Affiliate ist etwas anderes.
Bei Affiliate-Kooperationen bekomme ich eine Provision, wenn jemand über meinen persönlichen Link oder Rabattcode ein Produkt kauft.
Für dich wird das Produkt dadurch nicht teurer; stattdessen bekommst du einen Rabatt.
Und genau diese Form der Kooperation mache ich bewusst mit zwei, bzw. drei Unternehmen:
🌱 Vetain
Vetain war mein erster Kooperations-Partner 🥹 Damals hatten die 4 Produkte!
Ich bin vor ein paar Jahren auf Vetain gekommen, weil ich nach einem veganen Proteinpulver gesucht habe, das mir nicht auf den Darm schlägt. Mit Reizdarm und Endometriose gar nicht so einfach. Als ich Vetain getestet habe, war ich also sehr skeptisch. ABER: ich bin bis heute dabei geblieben, weil ich die Zutatenliste mega finde, der Geschmack für mich stimmt und weil alle Produkte vegan sind. Nach und nach haben sie dann Supplemente, Proteinriegel und Co mit ins Sortiment genommen.
Was mir besonders wichtig ist: Ich habe die Produkte erst selbst ausprobiert, bevor ich überhaupt eine Kooperation eingegangen bin.
Und habe nicht gewartet, bis Vetain bei mir anklopft, sondern habe das Unternehmen selbst angeschrieben, weil ich die Produkte ohnehin mochte.
Deswegen empfehle ich viele Produkte echt von Herzen. Und viele nicht 😂. Ich kaufe bewusst alle Produkte selbst, um unabhängig und ehrlich sein zu können.
Meine Liste ist deswegen ziemlich kurz:
Proteinpulver (Kakao, Haselnuss und Banane), Proteinriegel (Peanut und Creamy Nougat), Vitamin B und Vitamin D, Eisen, Zink, Omega 3 und Magnesium. Ich mag auch das Haselnussmus sehr gern, die Sojacrispies und das Kreatin.
Ziemlich unspektakulär 💚 Aber hier ist das Preis- Leistungsverhältnis sehr gut. “Leistung” ist aus meiner Sicht als Ernährungsberaterin die Menge an wertvollen Inhaltsstoffen pro Dosierung und das Weglassen von unnötigem Tinnef. Besonders den Verzicht von synthetischen Süßungsmitteln find ich super.
HIER kannst du bei Vetain reinschnuppern und bekommst immer 10% Rabatt auf alles wenn du den Code JB10 nutzt, bei Sale-Aktionen den jeweiligen Rabatt plus die 10%.
Meine Kritik:
Ich war ziemlich sauer, als Vetain ein eBook rausgebracht hat, das ziemlich lieblos zusammengewürfelt schien. Außerdem find ich jegliche Aktionen zur Gewichtsreduktion im Sommer oder Frühjahr gemein und überflüssig. Sowas geht gar nicht.
🥜 KoRo
Im Sommer habe ich ich bei KoRo beworben und wurd angenommen🥳 . Anders als bei Vetain bekomme ich keine Provision, sondern darf fast kostenfrei Produkte meiner Wahl testen.
“Fast kostenfrei”, weil ich sie bei der Steuer angeben muss. 🤓
Auch hier gilt: Ich empfehle nicht einfach „KoRo“, weil es eine bekannte Marke ist.
Ich empfehle einzelne Produkte, die ich selbst spannend finde, benutze und im Alltag schätzen gelernt habe. Sie können meiner Meinung nach eine gesunde Ernährung erleichtern und das find ich super.
Besonders im Bereich von getrockneten Früchten (gefriergetrocknete Mangos und der riiieeesen Sack Ananas!), Frühstückscerealien und veganen Snacks find ich KoRo echt toll. In die Bio Nut Butter Cups Pumpkin Spice könnte ich mich reinlegen! Und auch die Tüte für die veganen Cookies hat irgendwie immer ein Loch 😉
Auf den veganen Adventskalender bin ich schon sehr gespannt. Als Weihnachts-Elfe LIEBE ich einfach alles, was mit Weihnachten zu tun hat und hab natürlich auch schon ne Tüte Mini-Spekulatius von KoRo verschmaust.
Bei KoRo kannst du HIER bummeln und 5% sparen wenn du den Code JUDITH5KORO nutzt.
Meine Kritik:
Was mich etwas nervt ist, dass einige Produkte unnötig teuer sind. Hier lohnt sich zwischendurch der Vergleich zu anderen Drogerien. Man zahlt einerseits die gute Qualität, das find ich gut und wertvoll. Aber andererseits auch die Marke. Hm.
Und ganz neu: VEGDOG 🐶
Auf VegDog kam ich vor ein paar Jahren, weil ich nach hochwertigen Snacks für unsere Hunde gesucht habe. Da ich selbst seit 2012 vegan lebe, beobachte ich den Markt und die Wissenschaft hinter der veganen Hundeernährung sehr genau. Ich nerde einfach gern, wenn’s ums Essen geht 😂 Sowohl bei meiner Partnerin Luna und mir, als auch bei unseren Hunden.
VegDog hat wirklich ein tolles Angebot (unsere Favoriten kommen gleich), das stetig wächst. Ich mag sehr gern den Tierschutz-Aspekt, den das Unternehmen vertritt.
Und VegDog fand ich außerdem spannend, weil das Unternehmen female owned ist. Und es gibt viel zu wenig Unternehmen, die nicht von Männern geführt werden!✊
🌻 Blumes und Murmels Lieblinge:
Alle Kauartikel 🦷! Das sind die Chevvies und besonders die Jerkys. Und auch das Trockenfutter (Green Crunch & Farmers Crunch) wird von denen super gern geknuspert. Die einzelnen Brömschel sind auch nicht so riesig, so dass sie auch in eine Chihuahua-Schnute passen. Die vegane Leberwurst kommt auf die Schleckmatte und das Welpen-Herz schlägt höher 😂
Meine Kritik:
Der Preis. Hier bin ich allerdings etwas hin- und hergerissen. Denn ja, die Produkte sind recht preisig. ABER: sie sind eben hochwertig, vegan und damit frei von Tierleid, das Unternehmen unterstützt aktiv den Tierschutz. Man bezahlt also nicht fancy Verpackungen oder die Marke, sondern die Werte, die dahinterstehen, mit.
🌱 Wie bei den anderen Unternehmen kannst du mit einem Code von mir sparen: Judith15. Und HIER kommst du zum Shop.
Auch für Katzen gibt es mittlerweile ein Sortiment, aber dazu kann ich leider keine konkrete Empfehlung geben. 🐈⬛
(falls du Erfahrungen hast: teil sie gern mit mir, ich gebe sie dann an die Community weiter!)
Denn genau das ist für mich der entscheidende Punkt bei Kooperationen:
Ich möchte nicht möglichst viele Produkte verkaufen. Ich möchte dir Produkte empfehlen können, hinter denen ich tatsächlich stehe.
Und jetzt kommt der Teil, den ich besonders wichtig finde:
Vielleicht denkst du bei Affiliate-Links:
„Na toll. Dann verdient Judith ja an meinem Einkauf!“
Ja. ❤️
Und genau deshalb möchte ich es transparent machen.
Wenn du beispielsweise über meinen Code oder meinen Link etwas kaufst, bekomme ich eine Provision (bei Vetain oder VegDog). Du zahlst dafür nicht mehr, aber ein kleiner Teil des Umsatzes geht an mich.
Und ich finde dieses Prinzip ehrlich gesagt ziemlich gut.
Denn dadurch kann ich einen Teil meines Einkommens verdienen, ohne meine eigenen Angebote immer teurer machen zu müssen.
Und das ist mir wichtig.
Ich möchte meine Bewegungsangebote so gestalten, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.
Weil Zugänglichkeit ebenfalls einer meiner Werte ist.
Wenn du also irgendwann über einen meiner Affiliate-Links etwas kaufst, kannst du das ganz entspannt tun.
Du musst niemals etwas kaufen, nur weil ich es empfehle.
Aber wenn du ohnehin gerade nach genau diesem Produkt suchst und meinen Link oder Code benutzt, unterstützt du damit gleichzeitig meine Arbeit.
Und das finde ich ziemlich schön.
Deshalb möchte ich lieber wenige Kooperationen, die wirklich zu mir und meiner Community passen, als jede Woche fünf neue Produkte in die Kamera zu halten.
Und falls du dich jemals fragst, ob ich etwas wirklich selbst nutze oder nur dafür bezahlt werde:
Du darfst mich jederzeit fragen.
Ich sage dir lieber ehrlich, was ich mag und was ich nicht mag. 😊
Was hältst du von Kooperationen? Welche fehlen dir bei mir? Hast du selbst einen Shop, sei es Häkelwerk, Schmuck, Snacks, Print, den ich besonders in der Weihnachtszeit unterstützen darf? Meld dich gern!