Morgenrituale

„Meine Morgenroutine sieht so aus: ich krabble aus dem Bett und dann Kaffee…“ – so sah vor wenigen Jahren noch meine Routine aus. Ich plumpste so in den Tag hinein. Das Resultat war, dass auch er Tag eher so dahinplumpste. Ohne eine Ausrichtung, wie ein Fahrrad mit einer Acht im Rad kam ich nicht wirklich voran und fühlte mich am Ende eines Tages immer erschöpft.
Nach und nach  ich habe meine ganz eigenen Rituale, die mich motivieren, zentrieren und vor allem auch gesund halten. Körperlich und mental. Jedenfalls so gesund es eben manchmal geht, wenn alles drunter und rüber läuft. Wie mein persönlicher Morgen so aussieht und warum ich immer nah dran bin, in einen Trott zu verfallen, erfährst du hier.

Erst ich, dann Welt

Die meisten Menschen greifen direkt nach dem Aufwachen nach dem Handy. Dadurch, dass es für viele Wecker, E-Book und allgemeiner Nachrichtendienst in einem ist, ist die Versuchung groß, es direkt neben dem Bett liegen zu lassen. Was aber passiert, wenn wir, noch nicht ganz in der Welt, direkt Nachrichten checken? Unsere morgendlichen Rituale definieren, wie der restliche Tag wird. Natürlich nur als Basis, aber jeder kennt das Sprichwort „mit dem falschen Fuß aufstehen“. So können wir auch mit den falschen Nachrichten aufstehen. Wie viele Nachrichten vermitteln uns direkt am Morgen, dass wir a) durchgehend erreichbar sein müssen, b) unsere To-Do noch weiter gewachsen ist, c) sich jemand bei uns Luft machen und seinen Frust ablassen will? Leider zu viele. Kurz gesagt: direkt verkackt.

Ich habe mir angewöhnt, erst mich wahrzunehmen. Mich mir selbst zu öffnen. Danach bin ich bereit für die Welt.

Danach können sehr unterschiedliche Dinge passieren. Vom Flow über intensives Muskeltraining bis hin zu meditativen Stretchings. Erlaubt ist, was gut tut. Dabei kehren manche Elemente immer wieder, weil ich im Laufe der Jahre gemerkt habe, dass sie meinem Körper oder Geist besonders gut tun.

Raus in die Natur

Morgendliche Rituale als Basis für den Tag

Es können also sehr einfache Dinge sein, die den Tag besser einleiten als nervig Mitarbeiter oder grimmige Kollegen. Was ist deine morgendliche Routine? Gibt es etwas, das du verbessern möchtest? Oder fällst du einfach aus dem Bett und hoffst, dass du weich landest?

1 Kommentar

  1. Dein Artikel ist ja genial – unter dem Aspekt „Unsere morgendlichen Rituale definieren, wie der restliche Tag wird“ habe ich das noch gar nicht betrachtet. Aber jetzt, wo ich es von dir lese, ja klar, du hast vollkommen recht damit. Also ich beginne meinen Tag auch mit einer Tasse Kaffee, aber ich bleibe dabei erst mal im Bett liegen… oder gehe damit wieder ins Bett zurück. Halbe Stunde meist. Dann stehe ich auf, ziehe mich an, wasch mich, putze mir die Zähne und mache mir meine zweite Tasse Kaffee. Georgia, meine Hündin schläft dann auch noch. Ich gehe dann leise in mein Büro, in der auch Georgia schläft und mache den PC an. Erst einmal schaue ich etwas in Facebook und den anderen sozialen Medien herum, dann kommt der politische Teil und dann geht’s an Arbeiten, E-Mails checken usw.. Meist stupst mich in der Phase meine Georgia zärtlich an – ein Zeichen von ihr, dass sie nun wach ist und bereit ist, mit mir ihren ersten Spaziergang übers Gelände zu machen. Das tun wir dann auch bei der dritten Tasse Kaffee. Wenn’s warm genug ist, setzen wir uns nach unserem Rundgang, unter einen bestimmten Baum, lassen die Seele baumeln und hören den Vögeln beim zwitschern zu.

    An Tagen, wo irgendwas nicht nach Plan läuft… verläuft der restliche Tag dann auch nur suboptimal 🙂 Es ist daher wirklich wichtig, dass man sensitiv in den Tag reingleiten kann.

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